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Vortrag Deutsche Geschichte Teil 12
1804 - 1815 Napoleon
Am Montag, den 8. Oktober hat Gerhard Kramer seine Vortragreihe Deutsche Geschichte im Gasthaus Hofgarten fortgesetzt. Thema des Abends war die Zeit von 1804 bis 1815. Europa unter Napoleon und das Ende der Regierungszeit von Napeleon, sowie dessen Russlandfeldzuges.
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Geschrieben von: Rudolf Münch
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Derzeitiges Projekt der Forschungsgruppe ist die Dokumentation aller 52 Mühlen, die jeweils im Haager Land vorhanden waren. Es handelt sich um 35 Mühlen, die Mehl mahlen konnten, 17 Holz- Sägemühlen, 1 Steinschneidemühle, 2 Klopf-, Walch- oder Stampfmühlen und 1 Hammermühle. An der Goldach entstanden schon im frühen Mittelalter 15 Mühlen allein im Territorium der Grafschaft Haag. Am Nasenbach 12 Mühlen, am Hochhauser Laugenbach 4 Mühlen, am Altdorfer Mühlbach 11, an der Ornau auf Haager Seite 2 Mühlen, an der Ebrach im Haager Abschnitt 2, am Zischenbach 2, am Kistlgraben 1, am Stettenbach 1 Mühle und 1 Kunstmühle in Haag.
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Wie bereits abzusehen war, hat der Haager Gemeinderat dem Käuf des Schloßturmes vom Freistaat Bayern zugestimmt. Damit ist eine lange und für alle Beteiligten unbefriedigende Situation endlich gelöst worden. Die Gemeinde rechnet mit Sanierungskosten um die 2 Millionen Euro.
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Geschrieben von: Rudolf Münch
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Von den rund 1900 bäuerlichen und handwerklichen Anwesen in der ehemaligen Grafschaft Haag hatten viele einen eigenen Backofen, von denen heute aber nur mehr wenige existieren. Viele Backhäuser wurden inzwischen abgebrochen, umgebaut, zu Hühner- oder Schweineställen umfunktioniert. Im Jahre 1857 hatten allein von den 20 Anwesen des Dorfes Kalteneck 14 einen eigenen Backofen, 9 davon hatten das Backhaus schon im Jahre 1815. Von 104 bäuerlichen Anwesen in der Gemeinde Lengmoos z.B. hatten 39 einen Backofen.. Ähnlich war es auch bei den anderen 28 Gemeinden der Grafschaft. Die Forschungsgruppe unter Rudolf Münch hat im Jahre 2011 ein Projekt zur Dokumentation alter Backöfen durchgeführt, ehe diese Zeugnisse alter Kultur und Geschichte im Haager Land ganz verschwinden.
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Geschrieben von: Rudolf Münch
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Die archäologische Grabung wird durch die Forschungsgruppe durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Bayer.Landesamt für Denkmalpflege, Abt.Römerzeit, Dr.Pietsch. Die Funde werden nach München zum Landesamt gebracht, wo sie fachgerecht untersucht werden. Das Gelände ist derzeit noch gesperrt unter der Bezeichnung „X3“. Das Grabungsgelände ist rund 80 000 qm gross. Es wurden bisher rund 70 römische Artefakte gefunden aus der Zeit 41-236 nach Chr. Etwa die Hälfte davon wurden 2009 in einer Sonderausstellung gezeigt, in der Schalterhalle der Sparkasse Wasserburg-Haag.
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